You're a God who has all things, but still you want me.
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Le Début La Page la bible


YOU are the ONE

Jesus is my shelter.
No matter what happens,
I know I will always
rely on Him.
For he loves me,
though he sees the sins
I commit every day.


In letzter Zeit habe ich nicht so viel Zeit mit Gott & Gebet verbracht, wie es ursprünglich angedacht war. Trotzdem bin ich mehr als je zuvor in seiner Liebe gefangen. Mein Leben passt einfach und ich weiß, dass es sein Werk ist...
Das bedeutet nicht, dass ich in diesem (kurzen) Jahr dauerglücklich war oder keinen Grund zum Klagen hatte (oh ja, die Gründe hatte ich), aber ich wurde immer wieder aufgefangen.

Nächsten Samstag ist in der Scala-Gemeinde ein Taufseminar. Ich werd' zusammen mit Tobias dorthin gehen, und da es momentan sowieso wahrscheinlich scheint, dass ich hier in der Nähe wohnen bleibe, bestehen durchaus Chancen, dass ich mich im Juni diesen Jahres noch taufen lassen.

Ein Leben mit Gott - vollkommen, endlich. ♥



Ein Gänsehaut-Song.
gods.princess am 7.2.08 20:24


A thousand times I've failed...

Hillsong - From the inside out



A thousand times I've failed
still your mercy remains.
And should I stumble again,
I'm caught in your grace.

(...)

Your will above all else,
my purpose remains
the art of losing myself
in bringing You praise.

Everlasting - your light will shine when all else fades.
Neverending - your glory goes beyond all fame.

In my heart and my soul,
Lord, I give you control;
consume me from the inside out!
Lord, let justice and praise
become my embrace
to love you from the inside out!


Mein Lieblingsworship zur Zeit. So ruhig, so innig. So true. Ich möchte, dass Jesus immer da ist. In jedem einzelnen Moment, in jedem kleinen Bereich meines Lebens. Überall. Allgegenwärtig.
Amen.
gods.princess am 27.1.08 18:36


self-hate

Ich glaube, ich muss noch viel lernen.

Ständig versuche ich mir einzureden, dass Jesus mich so akzeptiert wie ich bin, und manchmal gelingt mir das sogar. Aber die meiste Zeit achte ich viel zu sehr auf das, was andere Menschen mir durch Mimik, Gestik, Worte und Handlungen vermitteln als auf das, was Jesus mir sagen will.
Versteht mich nicht falsch, ich bin der Meinung, dass ich in den letzten Jahren gelernt habe, Jesus mehr und besser in mein Leben einzubeziehen und ich/mein Verstand und (öfter) auch mein Herz wissen, dass er mich uneingeschränkt liebt.

Ich weiß, dass ich als Tochter eines Königs nicht hässlich bin und oft sicher (hoffentlich?) auch seine Liebe aus mir herausstrahlt und über einige Makel hinwesehen lässt, aber... - hell, es gibt so viele Momente, in denen ich mich einfach abstoßend finde.

Ich hasse meinen Bauch, der (meist in schlechten Zeiten) immer weiter hervorzuquillen scheint und sich im Sitzen zu hässlichen Röllchen faltet.
Ich hasse mein Doppelkinn, dass sich immer mal wieder zeigt und welches ich von meiner Mom geerbt habe.
Ich hasse meine Oberarme, die mehr von Wackelpudding haben als von mir.
Ich hasse meine Oberschenkel, die immer weiter in die Breite gehen zu scheinen.
Ich hasse jeden einzelnen winzigen Pickel in meinem Gesicht.
Ich hasse es, meine Brille zu tragen, weil ich glaube, sie macht mich hässlicher.
Ich hasse es, dass ich keine schicken Klamotten tragen kann, weil diese nur bei Modelmaßen unter 36/M gut aussehen und in meiner 40 nur lächerlich wirken.

Ich hatte gedacht, mit meiner Hinwendung zu Jesus und dem Ende der Rasierklingen wäre auch mein Selbsthass verschwunden. Aber er ist es nicht. Es gibt so viele Dinge, die ich - oft auch unbewusst - tue, um mir selbst zu schaden. Und weil ich mich verachte.

Ich habe abwechselnd Fressanfälle, bei denen ich so viel esse, bis ich kotzen könnte, und Phasen, in denen ich gar nichts zu mir nehme, um mich mit meinem Magenknurren besser zu fühlen.
Ich trinke Kaffee, bis meine Hände fahrig und mein Magen unruhig wird (wie jetzt zum Beispiel).
Ich bleibe Ewigkeiten wach, damit ich am nächsten Morgen vollkommen erschöpft bin.
Manchmal trinke ich absichtlich nichts, um das Gefühl der Dehydrierung zu genießen, und in der Hoffnung, wieder umzukippen. Außerdem liebe ich es, wenn mir bei ruckartigen Bewegungen schwindlig und schwarz vor Augen wird.
Nur ganz selten akzeptiere (oder denke) ich den Gedanken: "Du siehst heute ganz gut aus."
Komplimente wil ich hören und nehme sie nicht ernst oder beurteile sie als Ironie oder Unwissen des anderen.
Ich habe gelernt, mich zu betrinken, um zu vergessen, und würde es immer wieder tun.

Am liebsten würde ich mich vor einen Spiegel stellen und sagen: "Jesus, mach, dass ich einen anderen Körper bekomme. Mach mich schön, verdammt!"
Leider funktioniert das nicht so leicht.

Ich glaube, ich brauche eine Weile, bis ich erkenne, dass Jesus meinen Wert nicht an der Asymmetrie meiner Brüste festmacht.
gods.princess am 3.1.08 18:01


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Credits

Coser-To-Heaven@deviantArt, moargh,
Curious.Mind & Host